Brabus: 820 PS für den Porsche 911 Turbo S

Denkt man an Brabus, werden die meisten vermutlich getunte Fahrzeuge mit dem Stern vor dem geistigen Auge haben. Doch in Bottrop kann man auch anders und hat sich jetzt einem anderem Autohersteller aus Stuttgart gewidmet: Porsche.

Ab sofort bietet Brabus auch ein exklusives Veredelungsprogramm für den Porsche 911 Turbo S der aktuellen Modellreihe 992 an.

Der 3,8 Liter Sechszylinder-Biturbo-Boxermotor bietet ab Werk Reserven, die im Zuge von aufwendigen Tests auf stationären und mobilen Prüfständen und bei umfangreichen Testfahrten auf der Rennstrecke und im Verkehr geweckt wurden, ohne die Standfestigkeit anzutasten. Ebenso selbstverständlich sind alle Kits TÜV-geprüft und werden mit Garantie über 3 Jahre bis 100 000 Kilometer (gemäß Brabus Garantiebedingungen, Stand Juli 2013) geliefert. 

Das Brabus PowerXtra P38S-720 Performance Upgrade verhilft dem aufgeladenen Boxer zu 52 kW / 70 PS Mehrleistung. Dazu wird in Plug-and-Play Technologie ein Zusatzsteuergerät an das elektronische Motormanagement adaptiert, das die Motorsteuerung mit neuen Kennfeldern für Einspritzung und Zündung updatet und den Ladedruck erhöht.

Damit steigt die Spitzenleistung von serienmäßigen 478 kW / 650 PS auf 530 kW / 720 PS bei nur 6 900 U/min an. Gleichzeitig wächst das maximale Drehmoment von 800 auf 900 Nm bei 4 000 Touren. Damit beschleunigt der Sportwagen in nur 2,6 Sekunden von 0 – 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 335 km/h begrenzt.

911 Turbo S Fahrer, die sich noch mehr Leistung wünschen, können ihr Coupé oder Cabriolet mit dem Brabus PowerXtra P38S-820 Performance Upgrade aufrüsten lassen. Dieser Kit besitzt zwei spezielle Hochleistungsturbolader. Eine modifizierte Rumpfgruppe mit verstärkter Axiallagerung und größerer Verdichter- und Turbineneinheit mit einer modifizierten VTG-Verstellung sorgen für einen maximalen Ladedruck von 2,1 bar.

Der neuen Hardware angepasst wurde auch die elektronische Motorsteuerung. Auch hier kommt ein Brabus PowerXtra Zusatzsteuergerät zum Einsatz, dessen Mappings aber speziell auf das modifizierte Aufladungssystem abgestimmt wurden. Nach dem Umbau produziert das Triebwerk noch herausragendere Leistungswerte: Die Spitzenleistung von 603 kW / 820 PS wird bei nur 6 900 U/min erreicht. Ebenso beeindruckend ist das maximale Drehmoment von 950 Nm, das bereits bei nur 4.000 Touren bereitsteht.

Für beide Leistungsstufen und auch jeden serienmäßigen 911 Turbo der aktuellen 992 Generation empfiehlt sich die Installation der Brabus-Hochleistungsauspuffanlage. Sie wird aus INCONEL gefertigt, einer besonders hitzebeständigen und dennoch extrem leichten Leichtmetalllegierung, die auch für den Bau der Abgassysteme der aktuellen Formel 1 Rennwagen eingesetzt wird.

Sound und Performance sind die starken Seiten dieser 4-Rohr-Sportauspuffanlage, die nicht nur den Abgasgegendruck reduziert, sondern auch Klappen für ein elektronisch gesteuertes Soundmanagement besitzt. Vom Cockpit aus kann der Fahrer zwischen dem diskreten “Coming home”-Modus und der offenen Position “Sport” der Abgasklappen wählen. Eine weitere Spezialentwicklung sind die beiden BoostXtra Ventile für das Turbosystem, die beim Lastwechsel ein Blow-Off-Geräusch produzieren.

Mit 820 PS katapultiert sich der exklusive Zweitürer in nur 2,5 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Rücksicht auf die Reifen elektronisch auf 340 km/h limitiert.

Die Reduktion des aerodynamischen Auftriebs ist bei einem so schnellen Auto von enormer Bedeutung. Deshalb entwickelten die Brabus-Designer im Windkanal ebenso effiziente wie optisch aufregende Karosseriekomponenten, die aus Carbon mit wahlweise hochglänzender oder matter Versiegelung hergestellt werden.

Der Frontspoiler mit Flaps links und rechts reduziert bei hohen Geschwindigkeiten den Auftrieb an der Vorderachse, was die Fahrstabilität weiter optimiert. Die Funktion des serienmäßigen, nach unten ausfahrbarem Mittelteil der Frontschürze bleibt selbstverständlich unangetastet. Maßgeschneiderte Carbon-Elemente für die großen Lufteinlässe im vorderen Stoßfänger lassen den Sportwagen noch dynamischer auftreten.

Die Flaps, die vor den hinteren Radhäusern an den Schwellerleisten fixiert werden, optimieren den Luftstrom um die Hinterräder und verleihen dem Porsche auch in der Seitenansicht ein noch spektakuläreres Profil.

Das Aerodynamikkonzept für den 911 Turbo wird am Heck durch den Sicht-Carbon-Diffusor mit maßgeschneiderten Ausschnitten für die vier 100 Millimeter Endrohre der Sportauspuffanlage abgerundet. Eine Blende mit erhaben integriertem Brabus-Schriftzug ersetzt das Serienelement zwischen den Rückleuchten.

Dazu gesellt sich der neue Heckflügel, dessen Profil deutlich höher über der Motorhaube platziert ist als der Serienspoiler. Die ausgefeilte Formgebung mit vertikalen Seitenplatten im gleichen Profil wie die anderen Flaps und die am hinteren Ende hochgezogene Abrisskante am Flügel produziert mehr Abtrieb an der Hinterachse.

Einen großen Anteil am Design haben auch die geschmiedeten Monoblock Z „PLATINUM EDITION“ Räder mit Zentralverschluss. Durch ihre unterschiedlichen Durchmesser an Vorder- und Hinterachse betonen sie die Keilform des Sportwagens. Das Design mit zehn filigranen Speichen ist durch den Kontrast von schwarzer Lackierung und polierten Partien an der Oberfläche betont exklusiv gestaltet.

Vorne werden 9.5Jx21 Felgen gefahren, hinten sind die Räder zwölf Zoll breit und 22 Zoll hoch. Darauf werden Continental, Pirelli oder Yokohama-Hochleistungspneus in den Größen 255/30 ZR 21 vorne und 335/25 ZR 22 auf der Hinterachse montiert.

Um dem Fahrer eines 911 Turbo S ein individuelles Fahrwerk-Setup anbieten zu können, entwickelten die Brabus-Fahrwerkingenieure neuartige, höhenverstellbare Sportfedern. Sie erlauben an Vorder- und Hinterachse eine auf die Wünsche des Fahrers exakt abgestimmte Tieferlegung bis maximal 25 Millimeter. Die aktive Dämpferverstellung bleibt unverändert erhalten. Durch die Absenkung des Schwerpunkts wird nicht nur die Optik noch aufregender: Auch das Handling wird noch direkter.

Eine rot lasierte Plakette auf den Sitzlehnen dokumentiert, dass das Interieur dieses veredelten Cabriolets aus der hauseigenen Sattlerei des Veredlers stammt. Als Kontrast zur grauen Lackierung wurde schwarzes Leder gewählt, das mit roten Biesen und Ziernähten abgesetzt wurde.

Betont sportliche Akzente im Cockpit setzen Echt-Carbon-Elemente mit wahlweise hochglänzender oder matter Versiegelung sowie Aluminiumkomponenten wie die Pedale und die Fußstütze mit beleuchtetem Brabus Schriftzug. Beim hier gezeigten Fahrzeug wurden diese Teile, wie auch weitere Elemente am Armaturenbrett und der Mittelkonsole, passend zum Interieur in Rot lasiert.

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Weitere Details des Brabus Interieurstylings sind das Lenkrad mit Ziernähten und 12-Uhr-Markierung in Rot sowie die rote Lederverkleidung der Sport Chrono Uhr auf dem Instrumententräger. Auch Einstiegsleisten mit beleuchtetem Brabus-Logo, das von Rot auf Weiß und zurück wechselt, sind im Angebot.

Von: Roland Hildebrandt ++

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